Reittherapie

Was ist Reittherapie?

Therapeutisches Reiten (Reittherapie) umfasst pädagogische, psychologische, psychotherapeutische, rehabilitative und sozial-integrative Maßnahmen, die über das Medium Pferd umgesetzt werden. Zielgruppe sind Kinder, Jugendliche oder Erwachsene mit körperlichen, seelischen und sozialen Entwicklungsstörungen oder Behinderungen. Die Entwicklungsförderung steht dabei im Mittelpunkt; reiterliche Fähigkeiten sind dagegen eher nebensächlich.

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Die Reittherapie ist nochmal in einige Teilbereiche unterteilt. Meine Fachbereiche sind die heilpädagogische- und psychotherapeutische Förderung mit dem Pferd und die Erwachsenenbildung mit dem Pferd.

Wem kann therapeutisches Reiten helfen?

Jetzt könnte ich eine Reihe an Krankheitsbildern oder Auffälligkeiten wie z.B. das Burnout-Syndrom, Störungen der Aufmerksamkeit und Konzentration, Angststörungen, vermindertes Selbstwertgefühl u.v.m. nennen, aber bei uns ist jeder willkommen der das Gefühl hat es täte ihm, oder seinen Kindern gut. Erkrankungen/Einschränkungen bei denen eine Reittherapie kontraindiziert ist gibt es durchaus, all das besprechen wir im Erstgespräch.

Wir zielen auf eine günstige Beeinflussung der psychomotorischen (Motorik und Wahrnehmung), kognitiven (Kognition und Sprache) und der affektiven Entwicklung (sozial-emotionale Entwicklung) ab.

Kosten

  • Das Erstgespräch dauert ca. 30 min und kostet einmalig 30,-€. Dieses Gespräch ist sehr wichtig. Ich muss Sie, oder Ihr Kind, Ihr Anliegen und Ihre Wünsche in Bezug auf die Zeit mit Pferd kennen lernen und Sie bzw. Ihr Kind muss mich und natürlich die Pferde kennen lernen.

Entscheiden wir gemeinsam, dass unser Weg weiter geht, erstelle ich einen auf Sie/ihr Kind angepassten Therapieplan.

  • Folgende Einzelsitzungen:
    • 30 min 29,-€
    • 60 min 58,-€

Kostenübernahme

Reittherapie wird manchmal von der Krankenkasse, vom Jugendamt, der Pflegekasse oder dem Sozialamt übernommen. Zum Teil unterstützen auch Stiftungen die Finanzierung.

Es muss eine medizinische Notwendigkeit vorliegen. Hat man ein Attest vom Hausarzt als „Heilmethode Reittherapie“, kann dieses bei der Krankenkasse eingereicht werden. Dann entscheidet die Krankenkasse, ob die Kosten übernomen werden.

Liegt ein Förderbedarf und ein ärztliches Gutachten vor, werden zum Teil die Reittherapiekosten vom Jugendamt übernommen (oft zur „Hilfe zur Erziehung“).

In manchen Fällen ist es möglich, dass das Therapeutische Reiten durch eine Pflegekasse übernommen wird (Pflegegutachten notwendig). Dabei wird die Reittherapie als qualitätssichernde Betreuungsleistung bzw. als niederschwelliges Betreuungsangebot angesehen (§45 b SGB XII)

Im Allgemeinen ist die Reittherapie eine freiwillige Leistung der Kostenträger.

Das Therapeutische Reiten ersetzt keine eventuell notwendige Psychotherapie, kann jedoch eine sinnvolle Ergänzung dazu sein. Die Therapieeinheiten richten sich immer nach den jeweiligen Bedürfnissen und der Tagesform.